Bildung

  • An der Realität vorbei

    Rot-roter Antrag „Bündnis für Gute Arbeit“ – Abstrakte Forderungen, aber keine Verbesserungsvorschläge

    Iris Schülzke spricht im Landtag

    Iris Schülzke spricht im Landtag zum Antrag „Bündnis für Gute Arbeit“

    Iris Schülzke kritisierte in Ihrer Rede vom 21.01.2016den von SPD und Linken eingereichten Antrag „Bündnis für Gute ArbeitBei Arbeitslosenquoten von 8 bis 14 % in den Landkreisen außerhalb des Speckgürtels suchen noch immer viele Brandenburger vergeblich eine Arbeit. Zudem ist in den südlichen Landkreisen mit dem geplanten Rückgang der Braunkohle-Industrie ein massiver Strukturwandel im Gang, der noch viele weitere Arbeitsplätze kosten wird. Hier gilt es, neue Firmen als Arbeitgeber anzusiedeln und nicht, sie mit Luxusforderungen und Bürokratie abzuschrecken.

  • Weiterlesen...

  • Bessere Bildung statt immer mehr für den BER

    „Schlechter kann die Bilanz von 5 Jahren Regierung von SPD und Linke in Brandenburg nicht ausfallen.“, stellt Antje Aurich-Haider (BVB / FREIE WÄHLER) im Wahlkreis Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Nuthetal anlässlich des aktuellen Bildungsmonitors fest.

    Brandenburg liegt im bundesweiten Vergleich nach 5 Jahren Regierung von SPD und LINKE immer noch auf dem drittletzten Platz. Die amtierende Landesregierung gibt von 2009 bis 2016 mehr als 1,2 Mrd. € Cash für den BER aus, statt für mehr Lehrer. Die Gemeinde Kleinmachnow musste im letzten Jahr für 9,5 Prozent aller Unterrichtsstunden und Teltow im Jahr 2013 für 1.477 Lehrerstunden in die Stadtkasse greifen, damit der Unterrichtsausfall nicht noch eklatanter wird. Im Land Brandenburg bekamen 4.300 Schüler keine Zeugnisnoten, weil es nicht genug Lehrer gibt und ihre Gemeinden nicht finanziell einspringen können.

    „Schon bei der letzten Wahl hatten SPD und DIE LINKE mehr Lehrer und Kita-Erzieher versprochen und müssen jetzt alles Geld zusammenkratzen, damit der BER nicht pleite geht und dann die entsprechenden Köpfe rollen. Den Preis dafür zahlen unsere Bürger.“, bringt Spitzenkandidat Christoph Schulze (BVB / FREIE WÄHLER) den Skandal auf den Punkt.

    Antje Aurich Haider, Direktkandidatin Wahlkreis 20
    Christoph Schulze, MdL, Spitzenkandidat

  • Weiterlesen...

  • Bürokratie setzt Meisterschüler auf die Straße

    Meister-Kurs der Landwirtschaft in Herzberg wurde mitten im Semester wegen fehlender Förderrichtlinien abgebrochen - Kleine Anfrage von Iris Schülzke soll Situation klären

    Kreisvolkshochschule Herzberg

    Überall im Land besteht Fachkräftemangel, auch in der Landwirtschaft. Fernab der Hauptstadt sind daher Meisterausbildungen im Bereich Landwirtschaft gefragt. So auch an der Kreisvolkshochschule Herzberg, in der im Oktober ein neuer Meister-Kurs für das Wintersemester startete. Alle waren zufrieden - die Betriebe erwarteten neue Fachkräfte, die Schüler hatten Aussicht auf sichere Arbeitsplätze und die Lehrer konnten ihrer Arbeit nachgehen.

    Doch im Januar kam plötzlich das Aus für den Kurs. Die Begründung klingt wie ein schlechter bürokratischer Scherz: Aufgrund der neuen EU-Förderperiode läge keine Richtlinie des Landes vor. Eine weitere Förderung der Ausbildung sei bis Sommer 2015 nicht möglich. So wurde der Kurs im Januar mitten im Semester abgebrochen, seit dem neuen Jahr findet kein Unterricht mehr statt.

    Niemand aus der Verwaltung hatte die Beteiligten gewarnt. Das Problem wird noch schlimmer, da das Sommersemester für die Landwirtschaft mit viel Arbeit verbunden ist. Weiterbildung der Mitarbeiter in der Landwirtschaft - und das sind die meisten Schüler - ist daher meist nur im Winterhalbjahr möglich. Betriebe und vor allem die Schüler verlieren damit ein ganzes Jahr. Und bis heute haben sie keine Auskunft bekommen, wie es zu dieser Situation kommen konnte und wann sie ihren Kurs fortsetzen oder komplett neu belegen können.  

    Schuelzke

    Iris Schülzke hakt bei der Landesregierung mit einer Kleinen Anfrage nach. Warum lag die Richtline nicht vor? Wann wird sie vorliegen? Warum wurde die Maßnahme nicht als Notlösung mit anderen Mitteln fortgesetzt? Wann werden die Betroffenen über eine Lösung informiert? Ist der Landesregierung klar, dass die Ausbildung im Sommer für Schüler und Betriebe oft nicht möglich ist? Und wie gedenkt die Landesregierung, die Motivation und das Vertrauen der Betriebe und Schüler wieder herzustellen?

    Kleine Anfrage Meisterausbildung in der Landwirtschaft

     

  • Weiterlesen...

  • Carina Simmes - Von Kindesbeinen an – Gute Politik

    Unserer Kandidaten stellen sich vor: Carina Simmes - Von Kindesbeinen an – Gute Politik

    Carina Landtag neuIn der Politik sind Eigeninitiative und Bürgerbeteiligung der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme. Das lernte ich bereits von meinem Vater, der über viele Jahre Bürgermeister einer Großgemeinde war. In meiner Tätigkeiten in der Gemeindevertretung, als Leiterin des Finanz- und Kitaausschusses und vor allem als Mutter von zwei kleinen Kindern lernte ich die Probleme im Bereich Bildung und Kinderbetreuung aus erster Hand kennen. So begann ich mich zu engagieren und fand in BVB / Freie Wähler eine Gruppe, die mich dabei unterstützt.

  • Weiterlesen...

  • Hochschulversagen von Rot-Rot beim Studienkolleg: 7 Jahre verweigerte Bildungschancen für Migranten sind genug!

    BVB / FREIE WÄHLER in Brandenburg und PIRATEN in Berlin weisen nach: Kleine Anfragen belegen, dass das Problem fehlender Studienkolleg-Plätze nicht gelöst ist – Angebliche Alternativen existieren nur auf dem Papier - Hochschulpolitisches Versagen der Landesregierung

    Im April versuchte BVB / FREIE WÄHLER, studienwilligen Migranten in Brandenburg und Berlin zu helfen, ihre ausländische Hochschulzugangsberechtigung anerkennen zu lassen. Denn die hierfür vorgeschriebenen Studienkollegs sind in Berlin überlaufen, und Brandenburg bietet seit 6 Jahren kein Studienkolleg mehr an. Somit lag es angesichts steigender Zahlen von Migranten nahe, die Einrichtung eines Studienkollegs in Brandenburg zu fordern.

    SPD und Linke gerieren sich als Vorkämpfer für eine gerechte Bildungs- und Wissenschaftslandschaft. Doch die Begründungen zur Ablehnung des Antrages, der Flüchtlingen und Migranten eine echte Hilfe gewesen wäre, waren so vielfältig wie falsch. Man habe das Studentenwerk gefragt, die wüssten nichts von den Problemen. Dass die (oft vergeblichen!) Bewerber mit dem Studentenwerk gar nicht in Berührung kommen, schien den Experten nicht bewusst zu sein. Das Studienkolleg sei „veraltet“, man habe da bessere Lösungen. Von den Betroffenen hat jedoch nie jemand von solchen Lösungen gehört. Oder: „Die Universitäten haben mit der derzeitigen Lösung keine Probleme.“ Wie auch? Bei den Universitäten können sich die Betroffenen nicht einmal bewerben. Wie sollen die Universitäten mit etwas Probleme haben, das für sie nicht existiert? Die Probleme haben die Betroffenen – und mit denen hat außer uns offensichtlich niemand gesprochen.

    Auch die zuständigen Staatssekretäre informierten – wie sich aus Ausschussprotokollen ergibt – die Abgeordneten unzureichend.

    Aufklärung tut not! Also haben wir nun – in Zusammenarbeit mit der Fraktion der Piraten Berlin – zwei Kleine Anfragen gestartet, die die Situation in Sachen Studienkolleg aufklären sollen.

    Unsere Kleine Anfrage „Studienkolleg“ an die Landesregierung Brandenburg bezog sich vor allem auf die falschen Aussagen, das Studienkolleg sei überflüssig, man habe in Brandenburg bessere Lösungen.

    1. Ist das Studienkolleg veraltet oder unnötig? Nein, es wird für zahllose ausländische Abschlüsse weiter benötigt.
    Frage BVB / FREIE WÄHLER: „Welche ausländischen Studienabschlüsse verlangen Besuch des Studienkollegs, um als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt zu werden?“

    Antwort Landesregierung: „Eine Einzelauflistung ist aufgrund der Komplexität und des Umfangs der dort eingestellten Daten nicht möglich.“
    Es sind so viele verschiedene ausländische Abschlüsse, die zur Anerkennung das Studienkolleg verlangen, dass sich die Landesregierung aufgrund des Umfangs weigert, eine Liste zu erstellen.

    2. Gibt es andere Möglichkeiten zur Anerkennung der Hochschulzugangsberechtigung? Auf dem Papier Ja.
    Frage BVB / FREIE WÄHLER „Welche Möglichkeiten haben Betroffene, ihren Schulabschluss als Hochschulzugangsberechtigung anerkennen zu lassen, wenn die Kultusministerkonferenz hierfür eine Feststellungsprüfung und den Besuch eines Studienkollegs vorsieht, es aber nicht ausreichend Plätze in dem Studienkolleg-Kurs gibt?“

    Antwort Landesregierung: „Für ausländische Studienbewerber mit Schulabschlüssen, die nicht einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung gleichwertig sind, sieht das Brandenburgische Hochschulgesetz die Möglichkeit einer Zugangsprüfung an einer Hochschule vor.“ Doch genau diese angeblich vorhandene Möglichkeit wird den Betroffenen nie angeboten.

    3. Warum wird den Betroffenen nirgends diese Lösung angeboten? Weil sie nur auf dem Papier existiert, real aber auch nach 6 Jahren noch nicht angeboten wird.
    Frage BVB / FREIE WÄHLER: „Falls es in Brandenburg für die Anerkennung der Hochschulzugangsberechtigung ausländischer Schulabschlüsse Alternativen zum Studienkolleg gibt: Warum werden diese den Betroffenen im für ausländische Studienbewerber vorgeschriebenen Anmeldeverfahren der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen (,uni-assist') nicht aufgeführt?“

    Antwort Landesregierung: „Die Zugangsprüfung wird durch die Hochschulen zeitnah eingeführt. Aktuell findet die Zugangsprüfung in Brandenburg noch keine Anwendung. Daher ist sie nicht bei uni-assist aufgeführt.“

    Das Studienkolleg wurde vor 6 Jahren abgeschafft. Nachdem bis heute keine Alternative besteht, das Wort „zeitnah“ zu verwenden, kann nur als euphemistisch bezeichnet werden. Die „modernen Alternativen“ zum Studienkolleg in Brandenburg sind eine Fiktion. Sie existieren auf dem Papier, werden aber in der Realität gar nicht angeboten! So ließt man dann auf der Webssite der Universität Potsdam folgende Sätze "Zurzeit gibt es leider kein Studienkolleg in Potsdam / Brandenburg. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zum Erwerb der notwendigen Voraussetzungen für ein Hochschulstudium an ein Studienkolleg in einem anderen Bundesland zu wenden."

    Die zweite Kleine Anfrage „Bildungschancen für Geflüchtete erhöhen: Zugang zum Studium ermöglichen II – Gibt es zu wenig Plätze in den Studienkolleg-Kursen der FU und TU?“ der Piraten Berlin bezog sich auf die Situation in Berlin.

    4. Wurden Studienkolleg-Plätze für Brandenburger Migranten in Berlin sichergestellt? Nein, Brandenburg schaffte das Studienkolleg ohne rechtliche Sicherstellung von Alternativen im Nachbarbundesland ab.
    Frage Piraten Berlin: „Gab es Absprachen zwischen dem Land Berlin und dem Land Brandenburg, dass nur noch das Land Berlin Studienkolleg-Plätze vorhält?“
    Antwort Senat Berlin: „Derartige Absprachen zwischen dem Land Berlin und dem Land Brandenburg bestehen nicht.“
    Kurzum: Die Abschaffung des Studienkollegs in Brandenburg erfolgte ohne Absprache mit Berlin. Das Anerkennungsverfahren der Hochschulzugangsberechtigung für Migranten in Brandenburg ist seit 6 Jahren nicht sichergestellt. Das Schicksal der Betroffenen war und ist der Landesregierung egal.

    5. Sind in Berlin genug Studienkolleg-Plätze vorhanden? Nein, nach bestandener Aufnahmeprüfung werden in Berlin über 40 % der Bewerber aus Kapazitätsgründen abgewiesen.
    Theoretisch können Migranten aus Brandenburg sich auch in Berlin für das Studienkolleg bewerben. Doch die Zahlen zeigen, dass dies aus Kapazitätsgründen oft erfolglos ist. Allein im Wintersemester 2015/2016 gab es an TU und FU in Summe 1.410 Bewerber. Davon nahmen 954 am Aufnahmetest teil und 411 haben diesen bestanden. Leider gab es nur 292 Plätze. 170 der zugelassenen Bewerber wurden aus Kapazitätsgründen abgelehnt, weil in ihrem Kursbereich keine Plätze mehr frei waren.

    Im Schnitt wurden damit in Berlin über 40 % der Bewerber abgelehnt, obwohl sie die Aufnahmeprüfung bestanden haben. Die Einschreibegebühr, die sie bei uni-assist zahlen mussten, bekamen sie dennoch nicht zurück.

    Wir halten dieses Vorgehen der Landesregierung für grundlegend falsch. Studienwillige Migranten, die die Aufnahmeprüfung bestehen und damit Deutsch- und Fachkenntnisse nachweisen sowie ihren Bildungswillen demonstrieren, sollten nicht als lästige Bittsteller behandelt werden, sondern als zukünftige Fachkräfte, die das Land dringend braucht.

    Unsere Forderung: Entweder wird bis spätestens Sommersemester 2017 die Zugangsprüfung durch Hochschulen geschaffen oder das Studienkolleg wird wieder eingeführt. 7 Jahre verweigerte Bildungschancen sind genug!

  • Weiterlesen...

  • Im Landtag wird das Geld zum Fenster rausgeworfen...

    Die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen / Freie Wähler protestierten gestern zusammen mit Bürgerinitiativen aus zahlreichen Gemeinden gegen die Milliardenverschwendung am Flughafen BER.

    Geldregen3

  • Weiterlesen...

  • Kita: Personalschlüssel verbessern, Elternbeiträge senken!

    Antrag zur Verbesserung der Kinder- und Familienfreundlichkeit: Personalschlüssel in Kitas verbessern, Elternbeiträge senken

    BVB / FREIE WÄHLER will Rot-Rot beim Wort nehmen. Nachdem in den letzten Wochen wieder mit großer Gebärde Versprechungen zur Entlastung der Eltern gegeben worden sind, stellt BVB / FREIE WÄHLER nun einen konkreten Antrag zur Senkung der Kita-Beiträge und Verbesserung des Personalschlüssels. Denn noch immer liegt bei den Kitas im Land Brandenburg vieles im Argen. Beschwerden werden laut, dass das freigewordene Betreuungsgeld entgegen dem Landtagsbeschluss nicht für die Kitas eingesetzt wird. Entgegen dem Vorsatz, ein familien- und kinderfreundliches Land zu sein, sind Kita-Plätze in vielen Gemeinden zu einem regelrechten Luxusgut geworden. 400 Euro und mehr pro Kind und Monat sind keine Seltenheit. Die Proteste dagegen häufen sich. 

    Doch trotz dieses Protests (im Übrigen sogar aus „nächster Nähe“ des zuständigen Ministers) – getan hat sich trotz vieler Versprechen bisher nichts. Selbst die vor einigen Monaten verkündete geringfügige Verbesserung der Betreuungsschlüssel löste sich in Luft auf. Längere Öffnungszeiten und die hinzukommenden Kinder der Flüchtlinge sorgten dafür, dass sich der Betreuungsschlüssel trotz einiger Neueinstellungen real nicht verbessert hat.

    Daher stellen wir nun den von Iris Schülzke ausgearbeiteten Antrag mit folgenden konkreten Forderungen: 

    • Bis zum Januar 2017 ist der Personalschlüssel für unter dreijährige Kinder auf 1 zu 4 und für drei- bis sechsjährige Kinder auf 1 zu 9 zu verbessern und das Kitagesetz dementsprechend zu novellieren.

    • Die Berechnung der Elternbeiträge ist so umzustellen, dass für alle Kinder der Altersgruppe der unter Dreijährigen eine Pauschale von 50 Euro und der Drei- bis Sechsjährigen eine Pauschale von 35 Euro zu zahlen ist.

    • Ab dem Jahr 2018 soll zumindest im letzten Kita-Jahr die Beitragsfreiheit eingeführt werden; diese ist in den folgenden Jahren auf die anderen Altersgruppen zu erweitern.

    Der Antrag würde sicherstellen, dass Einnahmen nicht sofort wegbrechen, jedoch erhebliche Verwaltungskapazitäten frei würden, die derzeit bei der Prüfung der elterlichen Einkommensverhältnisse gebunden sind. BVB / FREIE WÄHLER erwartet vor allem von den Linken ein klares Bekenntnis zu ihren eigenen Forderungen und den legitimen Wünschen Tausender Eltern im Land.

    Antrag: „Faire Bedingungen für die Kinder in Tagesstätten – Personalschlüssel sind sofort zu verbessern, und Elternbeiträge müssen umgehend abgesenkt werden.“

  • Weiterlesen...

  • Lehrermangel in Theorie und Praxis

    Unhaltbare Zustände in Schulen durch Lehrermangel – Mehr Geburten und mehr Zuzug – Forderung BVB / FW: 5.500 Neueinstellungen von Lehrern

  • Weiterlesen...

  • Lehrermangel: Quereinsteiger qualifizieren!

    Iris Schülzke: Quereinsteiger in Schulen haben Probleme, aber sind notwendig – Absehbares Problem Lehrermangel wurde ignoriert, jetzt mehr Fachlehrer ausbilden

  • Weiterlesen...

  • Positionierung zur Verwaltungsstrukturreform

    Positionierung der Gruppe BVB / Freie Wähler im Landtag Brandenburg zur beabsichtigten Verwaltungsstrukturreform der rot-roten Landesregierung

  • Weiterlesen...

  • Pressekonferenz vom 05.04.2016

    Hauptthemen: Übernahme BUGA-Defizit durch das Land und Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg

    Péter Vida stellt die Anträge zum BUGA-Defizit und zur Schaffung eines brandenburgischen Studienkollegs vor

     

    1. Übernahme des BUGA-Defizits durch das Land Brandenburg
    Vor allem das Wetter (Hitzewelle, gefolgt von schwerem Sturm samt Teilsperrung des BUGA-Geländes) und der Bahnstreik hatten dazu geführt, dass die BUGA 2015 nur etwa 70 % der erwarteten Besucherzahlen erreichte. Entsprechend hinterließ die Bundesgartenschau im Havelland ein Defizit, das die teilnehmenden Gemeinden vor finanzielle Probleme stellt. Bereits im November hatten wir den Antrag gestellt, dass das Land das Defizit der BUGA übernimmt. Damals wurde dies mit dem Argument abgelehnt, man kenne noch keine genauen Zahlen. Nun sind die Zahlen bekannt – das Defizit beträgt 11,3 Millionen Euro. Und Sachsen-Anhalt hat inzwischen das Defizit von Havelberg übernommen, also Zeit, den Antrag erneut zu stellen.
    Übernahme des BUGA-Defizits durch Land auf YouTube

     

    2. Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg
    Studienkollegs sind Bildungseinrichtungen, die Menschen mit in Deutschland nicht anerkannter Hochschulzugangsberechtigung fit für die Universität machen. Nach Bestehen können die Absolventen an deutschen Universitäten studieren. Das sollte angesichts der steigenden Zahl von Migranten und Flüchtlingen Priorität sein. Doch neben Bremen ist Brandenburg das einzige Bundesland, in dem keine Studienkollegs angeboten werden. Unser Antrag soll dies beheben.
    Schaffung Studienkolleg auf YouTube 

    Zum Hauptartikel „Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg“

     

  • Weiterlesen...

  • Probleme in Oberschulen sind Rot-Rot egal

    Vera 8 zeigt massive Defizite bei Oberschulen – BVB / FREIE WÄHLER unterstützt Antrag „Oberschulen stärken“ von CDU und GRÜNEN

  • Weiterlesen...

  • Schaffung eines Studienkollegs im Land Brandenburg

    Antrag im Landtag: Schaffung eines Studienkollegs in Brandenburg, um durch Bildung die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt zu fördern

     

    Viele Abschlüsse, die im Ausland den Besuch von Universitäten und Hochschulen erlauben, werden in Deutschland nicht als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Dies trifft nicht nur Flüchtlinge aus dem Irak oder Afghanistan, sondern auch Migranten aus Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Sogar die Abschlüsse mancher Migranten aus Russland, der Ukraine oder Polen werden nicht anerkannt.

     

    Doch es gibt eine Lösung. Studienkollegs sind Bildungseinrichtungen, die Menschen mit in Deutschland nicht anerkannter Hochschulzugangsberechtigung fit für die deutschen Universitäten machen. Grundvoraussetzung sind ausreichende Deutschkenntnisse. Nach einem einjährigen Kurs zur Verbesserung der Fach- und Deutschkenntnisse und Bestehen der Prüfung erhalten die Absolventen die Hochschulzugangsberechtigung. Anschließend können sie an deutschen Universitäten studieren. Angesichts der vielen Migranten und Flüchtlinge auch in Brandenburg und des Fachkräftemangels sollte dies eine wichtige Angelegenheit sein.

     

    Doch nicht so in Brandenburg. Denn 2010 wurde das einzige Studienkolleg Brandenburgs geschlossen. Neben Bremen ist Brandenburg nun das einzige Bundesland, in dem keine Studienkollegs angeboten werden – und das trotz steigender Zahl von Migranten und Flüchtlingen. Als „Nachfolger“ wurde in der BTU Cottbus die „Brücke ins Studium“ geschaffen. Doch dort kann man sich nur mit in Deutschland gültiger Hochschulzulassung anmelden, womit sich für viele Betroffene die Katze in den Schwanz beißt. 

     

    Die Studienkollegs in Berlin wiederum sind heillos überfordert, teilweise kommen auf 60 Plätze 300 Studienwillige. Es ist an der Zeit für Brandenburg, mit einem eigenen Studienkolleg Abhilfe zu schaffen und all den Reden über Integrationsbemühungen und die Behebung des Fachkräftemangels durch Migranten und Flüchtlinge auch konkrete Taten folgen zu lassen. Denn langfristig würde auch Brandenburg von den zusätzlichen Fachkräften profitieren.

     

    Deswegen stellen wir zur kommenden Landtagssitzung den Antrag, erneut ein Studienkolleg im Land einzurichten. Dies wäre ohne großen gesetzgeberischen Aufwand möglich, denn die Verordnungsermächtigung ist weiterhin im Hochschulgesetz enthalten. Es braucht also nicht einmal einen Gesetzgebungsvorgang.

     

    Die Bundesregierung finanziert in einem Programm 2400 neue Studienkolleg-Plätze. Für das Land Brandenburg würden folglich kaum Kosten entstehen.

    Lesen Sie unseren Antrag für die nächste Landtagssitzung hier.

     

  • Weiterlesen...

  • Schlieben als Vorbild für Übergang Schule - Beruf

    Konzept Übergang Schule - Beruf: Iris Schülzke zeigt am Beispiel Schlieben, wie praxisnahe Schulbildung den Übergang erleichtert

    Die Landesregierung präsentierte im Landtag ihr Konzept zum besseren Übergang Schule - Beruf. Iris Schülzke zeigte in ihrer Rede am Beispiel der Schule von Schlieben, wie die Ziele der Regierung praktisch umgesetzt werden können: Durch praxisnahe, von Unternehmen begleitete Schulbildung.

    Schule SchliebenAufgrund der Demographischen Prognosen hatte man der Schule in Schlieben keine Zukunft eingeräumt. Als Amtsdirektorin konnte Iris Schülzke mit großer Unterstützung des damaligen Bildungsministers Holger Rupprecht die Schließung der Schule verhindern. 

    Rund ein Jahrzehnt später hat die Schule nicht nur überlebt. Sie hat sich auf praxisnahes Lernen spezialisiert. Rund 100 Kooperationspartner aus der Wirtschaft arbeiten mit der Schule zusammen. Zusammenarbeit zwischen den Lehrern und den Unternehmen spielt eine große Rolle.

    Wenn sie ihren Abschluss erhalten, haben die Schüler mindestens 7 Unternehmen besucht. Sie haben unter realistischen Bedingungen Bewerbungen geschrieben und von den echten Unternehmen Rückmeldungen zu Fehlern und Stärken bekommen. Sie wissen, was auf Sie im Berufsleben zukommt und was von ihnen erwartet wird.

    Es gibt keine Abbrecher, alle Absolventen sind in der Lage eine Berufsausbildung zu beginnen. Im Umland hat die Schule einen guten Ruf. Inzwischen musste sie sogar mangels Kapazitäten Bewerbungen von Eltern ablehnen. Und dies, obwohl noch keine Flüchtlingskinder in Schlieben untergebracht sind.

    An diesem Beispiel sollte sich die Landesregierung orientieren, wenn sie die Ziele ihres bisher noch sehr theoretisches Konzepts in die Praxis umsetzen will.

     

     

  • Weiterlesen...

  • Schulamtsreform als abschreckendes Beispiel

    2014 beschlossene Schulamtsreform abgewickelt – erstaunliche Parallelen zur geplanten Kreisgebietsreform

    Schröter in Frankfurt

    Die Landesregierung ignorierte in den „Dialogen“ jede Kritik an der geplanten Kreisgebietsreform

    Erst 2014, Monate vor der Wahl wurde die Schulamtsreform auf Antrag der rot-roten Landesregierung von der rot-roten Mehrheit im Landtag beschlossen. Anfang 2016 wurde die Reform wieder abgewickelt. Sie stellte sich als großer Fehler heraus.

    Doch auch aus Fehlern kann man lernen. Was waren die Beweggründe für die Einführung der Reform? Im 2014 von der Landesregierung gestellten Antrag lesen wir Folgendes:

    „Verschlankung der Verwaltungsstrukturen zur Steigerung der Effizienz von Verwaltungshandeln[...]

    Bündelung von Aufgaben, die Optimierung von Geschäftsabläufen und die Vermeidung von Parallelarbeit[...]

    nach den Grundsätzen der Verwaltungsmodernisierung[...]

    Vereinheitlichung von Geschäftsprozessen im Sinne einer Standardisierung [...]

    ergeben sich personelle Synergieeffekte, ohne dass die in der unteren Schulaufsicht augenblicklich bestehende Anzahl von 52 Schulrätinnen und Schulräten verringert wird.“

  • Weiterlesen...

  • Übergang Schule-Beruf – Probleme im ländlichen Raum bleiben

    Landesregierung legt Konzept für den Übergang Schule-Beruf vor – Zustimmungsfähiges Konzept, doch vor allem Probleme im ländlichen Raum werden vernachlässigt

    Schulabgänger informieren sich auf der jährlichen Ausbildungsmesse in Schlieben, die unter anderem von der damaligen Amtsdirektorin Iris Schülzke ins Leben gerufen wurde

     

    Die Landesregierung legte in der Landtagssitzung vom 28.04.2016 ein Konzept für eine systematische Qualifizierung der Berufs- und Studienorientierung vor. Iris Schülzke zeigte in ihrer Rede die Vorzüge und Defizite des Konzeptes. Auffällig sei, dass es bei diesem Konzept sehr viele Partner gebe – die Schulberater, die Schulträger, das Arbeitsamt, die Agenturen für Arbeit, die Kammern und nicht zuletzt die ausbildenden Unternehmen. Dies macht es jedoch für die Betroffenen nicht einfach, die Übersicht zu bewahren, wer wofür zuständig ist.

     

    Gut wird es, wenn für alle das gleiche Handout vorliegt und alle danach handeln können. Wenn nun vom Lisum (Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg) ein derartiges Handout vorbereitet wird, ist es gut, wenn es zwischen den Partnern abgestimmt gestaltet und in eine verständliche Form gebracht wird, sodass es regelmäßig weiterentwickelt werden kann, also den ständig neuen Anforderungen gerecht wird. Ebenso ist es wichtig, die auskömmlichen Finanzen sicherzustellen, die Qualifizierung für die Lehrer und Berater wurde jedoch auch angekündigt.

     

    Enthalten ist das Ziel, auch Kinder mit unterschiedlichsten Entwicklungsständen für ihren Berufsorientierungsprozess zu begleiten. Es ist richtig und wichtig, auch „schwierige“ Kinder sollen gute Startchancen haben. Manchmal ist die Begleitung durch das Elternhaus auch unzureichend, diese Kinder und Jugendlichen dürfen nicht durch die Maschen fallen.

     

    Iris Schülzke hat damit selbst Erfahrung. Sie betreut als Patenschaft eine Pflegefamilie mit Pflegekindern. Der älteste Pflegesohn hat die 10. Klasse nicht erreicht, jedoch jetzt mit Hilfe der Pflegeeltern und des Ausbildungsbetriebes gute Leistungen im Oberstufenzentrum erbracht. Jedoch gibt es keine Fahrverbindung zur 40 Kilometer entfernten Schule. Mobilität ist weiterhin ein großes Problem im ländlichen Raum. Dies sorgt für große Hindernisse bei der Berufsorientierung. Der Rufbus ist ein Ansatz, aber auch diese Kinder haben Freizeit- und Sportinteressen. Hier ist noch einiges zu tun, das mit dem Konzept oder einer Broschüre nicht gelöst wird. Wir werden diesem Konzept dennoch zustimmen.

     

    Rede von Iris Schülzke zum Konzept „Übergang Schule-Beruf“ der Landesregierung

  • Weiterlesen...

  • Ursachen der Bildungsmisere beseitigen!

    Schlechte VERA-Testergebnisse für Achtklässler machen Probleme in Brandenburgs Schulen deutlich – Personalnot ist zu lösen!

    Die VERA-Testergebnisse für Brandenburg zeigten verheerende Ergebnisse in Mathematik, Deutsch und Englisch. Betroffen waren vor allem Ober- und Gesamtschulen. Einer der Hauptfaktoren für das schlechte Abschneiden ist nach unserer Auffassung die Personalsituation in den Schulen. Wir haben das Problem seit langem im Auge – siehe die Ergebnisse der Kleinen Anfrage von Iris Schülzke aus dem Frühjahr 2016:

    In den 5 Jahren ab 2016 gehen 1906 Lehrer in Rente, das sind im Schnitt 381 im Jahr. Im Schuljahr 2015/16 gab es jedoch nur 257 Neueinstellungen von Lehrern unter 30 Jahren. Die Landesregierung feiert sich zwar für „mehr Ausbildung und Neueinstellungen als je zuvor“. Doch wir wissen: Das sind immer noch weit weniger als in Rente gehen! Zudem ist die Entlohnung mit die niedrigste in Deutschland, was zu einer Abwanderung in andere Bundesländer führt.

    Das alles ist das Ergebnis von Sparmaßnahmen und einer langfristigen Fehlplanung. Zum einen ein demografischer Irrtum: Die Abwanderung junger Leute geht zurück, da es einfacher wurde, einen Job zu finden. Entsprechend bleiben mehr junge Familien im Land, die sich zudem häufiger für ein Kind entscheiden. Die Geburtenrate und die Fertilitätsrate steigen langsam an – und das bereits kontinuierlich seit vielen Jahren. 

    Kurzum: Es gibt deutlich mehr Kinder, als noch vor einigen Jahren erwartet. Das ist sehr erfreulich, aber es wurden zu wenig neue Lehrer eingeplant und ausgebildet. Es gibt keine Reserve mehr, was zu häufigem Ausfall führt, oft ohne Vertretung oder nur mit fachfremder Vertretung. Die wachsende Personallücke wird nun versucht, teilweise mit Quereinsteigern zu füllen. Doch diesen mangelt es oft an pädagogischer Ausbildung. Das Ergebnis sehen wir nun in den VERA-Tests.

    Was tat die Landesregierung in den letzten Jahren im Bildungssektor, um auf die Situation zu reagieren? Leider nur Selbstbeschäftigung wie Schulamtsreform oder die Zusammenlegungen verschiedener Fächer zu neuen Fächern, etwa Physik und Biologie zu Naturwissenschaften oder Geographie und Politische Bildung zu „Gesellschaftswissenschaften“. Das sind zweifelhafte Experimente mit ungewissem Ausgang. Das grundlegende Problem der Personalnot wurde hingegen nicht gelöst.

    Gleichzeitig feiert sich die Regierung trotz Kenntnis des miserablen Abschneidens in Briefen selbst für angebliche Erfolge: „Ich freue mich sehr, dass die vielfältigen Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung  an den Schulen Wirkung zeigen.“ – Bildungsminister Baaske, SPD (siehe Foto) in einem Brief an die Lehrerschaft, 07.11.2016. Zwei Tage später protestierten Tausende Lehrer wegen schlechter Arbeitsbedingungen und zweckloser Gespräche mit der Landesregierung vor dem Landtag.

    Was muss nun passieren? Unsere Forderung:
    1. Die Landesregierung gesteht ein, dass es ein Problem gibt.
    2. Die Landesregierung hört auf, die Forderungen der Lehrer pauschal als „Populismus“ und Egoismus abzutun.
    3. Die Landesregierung setzt sich wieder mit den Lehrern an den Verhandlungstisch. 
    4. Vorschläge, sowohl zum Wohl der Lehrer als auch dem der Schüler, sind umzusetzen.

    Denn die Lehrer hatten eine Menge guter Vorschläge. Ein Auszug aus den Forderungen vom letzten Mittwoch:

    - Mehr Weiterbildungen
    => wichtig vor allem für die Quereinsteiger

    - Mehr Ausbildung und Neueinstellungen junger Lehrer
    => wichtig, um die steigende Zahl von altersbedingten Abgängen zu kompensieren

    - Höhere Löhne, um die Lehrer im Land zu halten
    => wichtig, um die Abwanderung in andere Bundesländer zu stoppen

    - Aufstockung des Personals und Aufbau einer Vertretungsreserve
    => wichtig, um Unterrichtsausfall und fachfremde Vertretungen zu reduzieren

    Auch wenn es Geld kostet, muss man es umsetzen. Wenn innerhalb von 2 Jahren über 1,4 Milliarden Euro für den BER und die geplante Kreisgebietsreform da sind, muss auch Geld da sein, um einen der Hauptgründe für die Bildungsmisere zu beseitigen. Im Gegenzug bitten wir die Gewerkschaft der Lehrer, bei den Forderungen in Sachen Altersteilzeit und Frühverrentung Zugeständnisse zu machen. Angesichts des Personalnotstands wird aktuell jeder Lehrer gebraucht. In diesem Punkt müssen wir dem Innenminister recht geben – und das tun wir bekanntlich nicht all zu oft.

    Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Überalterung der Lehrer in Brandenburg“ von Iris Schülzke

  • Weiterlesen...