Kommunen

  • Amtsblatt Bernau endlich modernisieren!

    Unabhängige beantragen Modernisierung des Layouts des Bernauer Amtsblattes

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  • BVB / FREIE WÄHLER wirkt auch in Kremmen: Antrag auf Abschaffung der Straßenausbaubeiträge angenommen

    BVB / FREIE WÄHLER wirkt auch in Kremmen: Antrag auf Abschaffung der Straßenausbaubeiträge angenommen

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  • Städtepartnerschaften ausbauen – Europäischen Geist stärken

    BVB / FREIE WÄHLER: Städtepartnerschaften ausbauen – Europäischen Geist stärken

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  • Viel heiße Luft um Nichts - wieder eine bürgerfeindliche "Reform" durch die Hintertür

    Auf den ersten Blick macht es den Eindruck, als ob sich der Landtag Brandenburg auf Geheiß der Landesregierung in dieser Kommission mit einem wichtigen Thema beschäftigt hätte und es zwingend erforderlich sei, zu den Verwaltungsstrukturen der Zukunft im Land Brandenburg angesichts des demografischen Wandels Vorschläge zu entwickeln. Nach dem einfachen Rezept: Weniger Menschen = geringere finanzielle Mittel und damit auch weniger Personal in den kommunalen Verwaltungen, die jedoch auch in Zukunft die gesamte Palette der Verwaltungs(dienst)leistungen erbringen müssen. Also scheint es so, als ob man gar nicht umhin käme, zu kleine oder infolge des demografischen Wandels schrumpfende Gemeinden und Kreise zusammen zu legen. Egal ob dabei der Bezug der Menschen zu ihrer Region endgültig gänzlich verloren zu gehen droht und egal, dass die Erreichbarkeit der Kreisverwaltungen dann quasi gar nicht mehr gegeben ist. Denn es ist doch jetzt schon so, dass der Weg zur Kreisverwaltung auch mit dem PKW gerne mal 1,5 Std. in Anspruch nehmen kann.

    Selbstverständlich sollten die bestehenden Verwaltungen nach den neuesten Erkenntnissen optimiert und entsprechend strukturiert werden (selbstverständlich ist das eben leider gerade nicht), aber zu diesem Zweck ist die Zusammenlegung mit der/den Nachbargemeinden oder der nächsten Kreisverwaltung absolut kontraproduktiv! Jeder kann sich vorstellen, wie schwer es ist, zwei unterschiedlich gewachsene Arbeits- und Organisationsstrukturen mit zumeist auch noch verschiedenen Organisationskulturen zusammen zu führen und am Ende effizienter als die beiden vormaligen Verwaltungen zu gestalten. Wir kennen das aus den Medienberichten über die meist schwierigen oder gescheiterten Fusionen von Unternehmen. Deshalb ist ganz besonders der „Vorschlag“ aus den 18 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes „7 bis 10“ Kreise zu formen, geradezu wahnwitzig und wird die Verwaltungen über Jahre lähmen oder gar handlungsunfähig machen. Zudem lässt diese „Problemlösung“ die heutigen Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit in Zeiten des Internets völlig außer Acht. Daher ist eine Funktionalreform und keine Gebietsreform das Gebot der Stunde.

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