Frauen müssen Politik selber in die Hand nehmen

Iris Schülzke (BVB / FREIE WÄHLER GRUPPE) macht es vor – Frauen müssen Politik selber in die Hand nehmen

Parlamentspräsidentin Britta Stark (SPD) lud am 14. März gemeinsam mit den frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen und Iris Schülzke (BVB / FREIE WÄHLER) anlässlich des Internationalen Frauentages Frauen aus Brandenburgs Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft zu einer moderierten Diskussionsveranstaltung mit anschließendem Empfang in den Brandenburger Landtag.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede von Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth (CDU), Bundestagspräsidentin a. D. Frau Süssmuth forderte die Frauen auf, weder in der Politik noch in der Wirtschaft mit einer Frauenquote von 30 Prozent zufrieden zu sein, denn sie machen 50 Prozent der Bevölkerung aus. Frau Süssmuth gab den Frauen ihre Erfahrungen mit, wie sie freundlich, aber bestimmt auf die Lieblingsargumente der Männer wie „Hört doch endlich mit eurem Frauenkram auf“ mit einem klaren „Dann erledigt's doch“ gern parierte. Sie gab den Frauen in der Politik ihre Erfahrungen weiter, so zum Beispiel, dass sie Fraueninteressen im Deutschen Bundestag nur fraktionsübergreifend durchsetzen konnte.

Iris Schülzke (BVB / FREIE WÄHLER) saß mit Frau Prof. Süssmuth auf dem Podium und konnte ihr nur zustimmen. In ihrer Zeit als langjährige Amtsdirektorin im Amt Schlieben hat sie immer Frauen gefunden, die mit ihr gemeinsam an einem Strang gezogen haben und die Interessen der Frauen vertreten haben. „Frauen wissen, dass gut funktionierende Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen enorm wichtig sind. Nur Frauen in der Politik, ob im Landtag oder Gemeinde, setzen das um, was für Frauen wichtig ist. Ich habe die Interessen der Frauen selbst in die Hand genommen und bin damit sehr zufrieden. Es ist wichtig, dass Frauen zu 50 Prozent in der Politik vertreten sind. Im Arbeitsleben und der Politik bewähren sie sich genauso wie Männer, Selbstzweifel sind hier unangebracht“, fasst Iris Schülzke ihre Erfahrungen zusammen und ist eine Unterstützerin der Frauenquote von 50 Prozent.