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Brandenburgs Corona-Impfprogramm hakt gewaltig

03.01.2021 | Gesundheit

Gegen die internationalen Spitzenreiter und auch innerhalb Deutschlands hinkt Brandenburgs Corona-Impfprogramm hinterher

In einigen Staaten der Welt laufen die Impfprogramme seit Wochen auf vollen Touren. In Israel ist bereits über 12,5% der Bevölkerung geimpft, darunter der Großteil der Bürger über 60. Auch in Großbritannien sind inzwischen über 1,5% der Bürger geimpft, in den USA über 1,25%. Deutschland hinkt mit 0,23% Impfquote hinterher und Brandenburg belegt mit nur 0,128% den drittletzten Platz aller Bundesländer. Es hakt also gewaltig beim Impfprogramm.

Zum einen war die EU zu zögerlich bei Zulassung und Kauf. Die Impfstoffe waren in Großbritannien, Israel und USA längst gekauft und die Impfprograme angelaufen, als die EU Ende Dezember den Wirkstoff zuließ und bestellte.
Zudem wurde aus Kostenerwägungen zu wenig bestellt. Im Vergleich zu den gigantischen Kosten der dadurch verlängerten Lockdown- und Corona-Maßnahmen wurde hier wohl eindeutig an der falschen Stelle gespart.
 
Doch inzwischen hapert es auch bei der Verteilung in Brandenburg. Gerade einmal zwei Impfzentren sind eingerichtet. Weitere 9 kommen wohl erst in einem Monat hinzu. Wir hatten im Landtag vor Wochen darauf hingewiesen, dass sich die Landesregierung wie Mecklenburg-Vorpommern auf mobile Impfteams fokussieren sollte. Inzwischen ist unser nördlicher Nachbar bundesweit Spitzenreiter bei der Impfquote, obwohl er kein Hotspot ist. An der Zuteilung von Impfstoffen oder unserer ländlichen Struktur kann unser hinterer Platz bei der Impfquote daher wohl kaum liegen. Wohl aber am Vorgehen der Landesregierung…

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