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Situation der Hebammen im Land durchwachsen: Land muss Maßnahmen ergreifen

05.11.2018 | Andere

Die Situation der im Land tätigen Hebammen und Geburtshilfestationen stellt sich nach aktueller Information der Brandenburger Landesregierung als durchwachsen dar. Auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Péter Vida (BVB / FREIE WÄHLER) gibt die Landesregierung ausführlich Auskunft.

So geht aus der Stellungnahme des Sozialministeriums hervor, dass die derzeit 211 festangestellten Hebammen zwar noch ausreichend sind, sich aber eine angespannte Fachkräftesituation abzeichnet. Diese Erkenntnis wird durch den Befund, wonach sich derzeit lediglich 33 Frauen in der Hebammenausbildung befinden, gestützt.

Dabei wurden in den vergangenen Jahren 10 Geburtsstationen im Land geschlossen, sodass nunmehr 24 Kreißsäle nutzbar sind. Der ausgegebene Orientierungswert von 300 Geburten pro Jahr wird jedoch mittelfristig zu weiteren Schließungen führen. BVB / FREIE WÄHLER fordert daher, stärker auf den fachlichen Austausch zwischen Geburtskliniken zu setzen, um so die geburtshilfliche Routine zu wahren, dem Erhalt der Standorte (auch bei nur 200 Geburten im Jahr) jedoch eine höhere Priorität beizumessen.

Um der sich abzeichnenden Verknappung vorzubeugen, müssen dringend Vorkehrungen getroffen werden, den rund 400 freiberuflich tätigen Hebammen und Entbindungshelfern eine Perspektive in den Geburtskliniken zu geben. Während sich einerseits Kreißsäle aus den ländlichen Räumen mit dem Verweis auf freiberufliche Hebammen zurückziehen, müssen diese die hohen Versicherungsbeiträge im Haftpflichtbereich aufbringen, was sich zunehmend als problematisch erweist. Dennoch lehnt die Landesregierung in ihrer Antwort auf die parlamentarische Anfrage die Möglichkeit einer Unterstützungsleistung zum Ausgleich der steigenden Haftpflichtversicherungspolicen ab.

BVB / FREIE WÄHLER fordert eine Bestandsgarantie für alle derzeit aktiven Kreißsäle mindestens für die kommenden 15 Jahre. Hierbei ist ein Schwerpunkt auf die Integration freiberuflicher Hebammen durch eine entsprechende Förderung der Geburtskliniken zu legen.

Lesen Sie die Anfrage samt Antwort anbei.

Presseecho: 

„Hebammen dringend gesucht“ – PNN, 06.11.2018

„Schwere Geburt“ – nd, 06.11.2018

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