Die schwarz-rote Bundesregierung plant offenbar einen Frontalangriff auf Eigenheimbewohner. Laut aktuellen Medienberichten und internen Entwürfen aus dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) unter Ministerin Reiche soll die bewährte EEG-Förderung für kleine Dach-Photovoltaik-Anlagen (bis 25 kW) ab 2027 komplett gestrichen werden. Die kleinen Leute gehen leer aus, Konzerne kassieren ab: Während Eigenheimbewohner beim Bau von Photovoltaikanlagen auf ihrem Dach leer ausgehen und zudem zum Einbau teurer Smartmeter gezwungen werden sollen, bleibt der EEG-Geldregen für Großprojekte bestehen. Windkraftanlagen erhalten weiterhin satte Preisgarantien, die sogar deutlich über denen von Freiflächen-Solaranlagen liegen. Das EEG wandelt sich damit endgültig zu einem steuerfinanzierten Privileg für Großunternehmen und Investoren, während der Bürger die Zeche zahlt und keine Unterstützung mehr für die eigene, dezentrale Energieerzeugung erhalten.
Konzerne kassieren ab und verschandeln die Landschaft
Besonders brisant: Der Fokus der Regierung beim Ausbau Erneuerbarer verschiebt sich damit massiv auf riesige Freiflächen-PV-Anlagen und Windparks. Das hat fatale Folgen für unsere Heimat:
– Verlust von Ackerland: Wertvolle landwirtschaftliche Flächen und Weiden werden zunehmend mit Solarparks zugebaut, statt die bereits versiegelten Dachflächen in Wohngebieten zu nutzen.
– Verschandelung der Landschaft: Windräder und riesige Solarkomplexe auf der grünen Wiese zerstören das Landschaftsbild.
Der Netzausbau-Wahnsinn
Ein Kernproblem der aktuellen Energiepolitik ist die explodierende Belastung der Strompreise und des Staatshaushalts durch den Netzausbau. Windkraft und riesige Solarparks entstehen meist fernab der Verbraucher, was den Bau teurer neuer Stromtrassen erzwingt. Neben den explodierenden Netzentgelten, die die Stromrechnungen immer teurer machen, werden inzwischen auch 6,5 Milliarden Euro direkt aus dem Staatshaushalt in den Netzausbau transferiert. Das ist mehr als das gesamte Budget des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Klar dass dann trotz hoher Steuern Geld an anderer Stelle fehlt.
Im Gegensatz zu Großprojekten verbrauchen Dach-PV-Anlagen keine zusätzlichen Flächen und sind „verbrauchernah“ – der Strom wird dort produziert, wo er auch gebraucht wird. Dachanlagen verursachen daher kaum zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit. Schließlich haben Haushalte schon groß dimensionierte Stromanschlüsse, um beispielsweise Elektroherd, Fön, Toaster und Kaffeemaschine gleichzeitig betreiben zu können. Daher kommen sie in der Regel mit dem vorhandenen Stromnetz aus, auch wenn eine Dach-PV-Anlage hinzu kommt. Dass die Ministerin nun ausgerechnet die verbrauchernahe und flächenschonende Form der Solarenergie opfert, macht deutlich: Beim EEG geht es nicht um vernünftige Energiepolitik oder Naturschutz, sondern um die Subventionierung einer kleinen, aber lauten Lobby auf Kosten der restlichen Wirtschaft und der Bürger.
BVB / FREIE WÄHLER wird sich weiter gegen den EEG-Subventionssumpf einsetzen und
dafür, dass endlich wieder eine Energiepolitik in Interesse von Natur und Bürgern gemacht wird!