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Tesla Grünheide: Grüne stehen sich selbst im Weg

18.02.2020 | Umwelt, Wirtschaft

Die Ansiedlung von Tesla zeigt die inneren Widersprüche der „grünen Bewegung“. Die Grünen wollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren abschaffen und durch Elektrofahrzeuge ersetzen. Die von ihnen gestützten Vereine blockieren aber den Bau der entsprechenden Fabriken und kritisieren Elektrofahrzeuge.

Zeitlicher Ablauf samt Quellen:

• Seit Jahren fordern die Grünen mehr Elektromobilität. Klimaschutz- und Umweltminister Axel Vogel (Grüne) begrüßt Mitte Januar die Ansiedlung von Tesla im bewaldeten Gewerbegebiet Freienbrink.

• Die Grünen Bayern fordern Ende Januar jedoch „einen sofortigen Stopp der Rodungen für Gewerbegebiete. Jeder einzelne Baum ist es wert, gerettet zu werden!“

• Der Klimaschutz- und Umweltminister Axel Vogel (Grüne) genehmigt Mitte Februar die Rodungen für Tesla. Trotz noch nicht abgeschlossener Öffentlichkeitsbeteiligung und noch fehlender Baugenehmigung.

• Die Grüne Liga Brandenburg – bei der die Grünen Mitglied sind klagt anschließend gegen die Rodungen und erwirkt deren Stopp. Und begründet dies unter anderem damit, dass sie bezweifelt, dass die dort geplanten Modelle von Tesla „einen sinnvollen Beitrag zur Verkehrswende leisten“.

Aktivistinnen besetzen Bäume auf dem Tesla-Gelände. Und bekommen vom grün dominierten Verein „Ende Gelände“ die Solidarität ausgesprochen.

Wenn die Grünen die Elektromobilität wollen, dann müssen sie auch die entsprechenden Fabriken akzeptieren. Oder sie sind gegen die Fabrik, können dann aber auch keine Elektromobilität fordern. Die aktuelle widersprüchliche Forderung „Wir wollen alles neu, aber produziert werden darf es nicht hier“ hätte hingegen nur eine Konsequenz: Wirtschaftlicher Niedergang.

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