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Ausbau des Regionalverkehrs in Brandenburg – erst ab 2022? BVB / FREIE WÄHLER fordert früheren und spürbare Verdichtung

11.06.2017 | Andere

BVB / FREIE WÄHLER fordert vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Landesregierung ein konkretes und vor allem früheres Handeln bei der Takt- und Zugverdichtung

BVB / FREIE WÄHLER lobt den Entschluss, dass endlich Maßnahmen gegen überfüllte Zugverbindungen eingeleitet werden. Wir hatten dies bereits seit Jahren gefordert. Jedoch sind die Planungen des VBB und der Landesregierungen erst für das Jahr 2022 angesetzt. Das Problem besteht bereits jetzt.

Brandenburg erlebt in vielen Regionen einen Boom. Diesen gilt es durch die entsprechenden infrastrukturellen Maßnahmen zu begleiten. Erst in fünf Jahren Abhilfe zu schaffen, ist daher nicht akzeptabel. Die Situation wird sich in der nächsten Zeit aufgrund des Wachstums der Hauptstadtregion nicht entspannen, sondern eher weiter verschärfen.

Aufgrund der langen Dauer der Nahverkehrspläne wurde bereits zu viel Zeit vertan, in der nicht auf die von den Bevölkerungsprognosen positiv abweichende Realität reagiert wurde. Daher fordert BVB / FREIE WÄHLER nun eine effizientere Planung und schnellere Umsetzung der Verbesserung des ÖPNV und insbesondere des schienengebundenen Nahverkehrs.

Hierzu gehört auch eine arbeitnehmerfreundlichere Anbindung des RE6 an Berlin. Hier gilt es, die vielen Pendler der Nordwestregion mit mehr Fahrangeboten in den Randstunden zu unterstützen. Ebenso muss eine Haltestellenverdichtung beim RE4 zwischen Spandau und Rathenow auch in den Nicht-Stoßzeiten ermöglicht werden.

Nur ein ganzheitliches, auf die systematische und bedarfsgerechte Anbindung aller Regionen setzendes Konzept vermag die Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei ist zeitnahes Handeln geboten.

Péter Vida, MdL

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