Mit großem Befremden nimmt BVB / FREIE WÄHLER Ostprignitz-Ruppin die jüngste Stellungnahme der CDU-Wittstock zur Gemeinde Heiligengrabe zur Kenntnis.
Wer versucht, Bürgermeister Karl-Friedrich Schült nach nur drei Jahren Amtszeit für sämtliche Herausforderungen der Gemeinde verantwortlich zu machen, betreibt keine seriöse Kommunalpolitik, sondern parteipolitische Stimmungsmache und Sündenbocksuche.
Karl-Friedrich Schült hat eine Gemeinde übernommen, in der sich zahlreiche Probleme über viele Jahre hinweg angehäuft haben. Strukturelle Defizite in Verwaltung, Finanzen und Infrastruktur lassen sich weder mit Schlagworten noch mit Pressemitteilungen beseitigen. Wer das Gegenteil suggeriert, weckt Erwartungen, die mit der Realität kommunaler Selbstverwaltung nichts zu tun haben.
Gerade in Zeiten eines flächendeckenden Fachkräftemangels stehen nahezu alle Kommunen Brandenburgs vor erheblichen personellen Herausforderungen. Diese Situation für persönliche Angriffe auf einen Bürgermeister auszunutzen, wird weder den Beschäftigten der Verwaltung noch den Bürgerinnen und Bürgern gerecht.
Anstatt konkrete Lösungen für die Menschen in Heiligengrabe aufzuzeigen, setzt die CDU-Wittstock auf Konfrontation und öffentliche Zuspitzung. Eine solche Form der politischen Auseinandersetzung schafft weder Vertrauen noch löst sie auch nur eines der tatsächlichen Probleme der Gemeinde.
Georg Kamrath, Kreissprecher von BVB / FREIE WÄHLER Ostprignitz-Ruppin, erklärt: „Der Angriff auf Bürgermeister Karl-Friedrich Schült ist nicht nur unsachlich, sondern auch völlig unnötig. Die CDU sollte sich zunächst mit ihren eigenen Problemen beschäftigen. Bundesweit kämpft sie mit schwindender Zustimmung und innerparteilichen Spannungen. Auch die Entwicklungen innerhalb der CDU in Wittstock sprechen für sich. Umso mehr begrüßen wir die klare Abgrenzung des Wittstocker Bürgermeisters Wacker von der Stellungnahme der CDU-Wittstock.“
BVB / FREIE WÄHLER steht für eine unabhängige, bürgernahe und sachorientierte Kommunalpolitik. Unser Maßstab ist nicht die parteipolitische Profilierung, sondern das Wohl der Menschen in unserer Region.
Deshalb findet auch BVB/FW-Landesvorsitzender Péter Vida klare Worte: „Es ist im Wesentlichen dieselbe, alte Leier: Rheinsberg, Fürstenwalde, Heiligengrabe… Die Wahlergebnisse passen nicht, also werden absurde Wahleinsprüche erfunden oder die Wähler beschimpft und die Wahlverlierer bieten sich als selbsternannte Alternative an. Respekt gegenüber der souveränen Entscheidung der Heiligengraber? Leider Fehlanzeige! Lasst den Bürgermeister seine Arbeit machen und die Wähler ihr Urteil fällen.“
Heiligengrabe braucht Zusammenarbeit statt Konfrontation, Respekt statt persönlicher Angriffe und eine Politik, die gestaltet statt spaltet.
Georg Kamrath
Kreissprecher BVB / FREIE WÄHLER OPR
Péter Vida
Landesvorsitzender BVB / FREIE WÄHLER

