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Unsere Bürgermeister im Portrait: Matthias Rudolph

28.09.2026 | Allgemein

Nah dran an den Menschen und den Themen vor Ort

Was macht eigentlich einen guten Bürgermeister aus? Für Matthias Rudolph beginnt vieles mit einem ganz einfachen Punkt: mit den Menschen im Gespräch bleiben.

Ob auf der Straße, bei Veranstaltungen oder ganz unkompliziert in einer Bar – der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gehört für ihn zu den wichtigsten und zugleich schönsten Seiten seines Amtes. Menschen sollen ihre Anliegen, Fragen und Sorgen direkt ansprechen können. Dass die Hemmschwelle dafür in den vergangenen Jahren gesunken ist und immer mehr Menschen auf ihn zukommen, sieht Rudolph als wichtigen Teil seiner Arbeit.

Politik beginnt vor Ort

Fürstenwalde steht – wie viele Kommunen – vor ganz eigenen Herausforderungen. Für Rudolph bedeutet das: Es gibt keine Lösung, die einfach überall gleichermaßen funktioniert. Entscheidend sei vielmehr, genau hinzuschauen: Was beschäftigt die Menschen vor Ort? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf? Und was können wir als Kommune tatsächlich bewegen?

Genau darin sieht Rudolph auch einen zentralen Unterschied des politischen Ansatzes von BVB / FREIE WÄHLER: Politik soll nicht einfach von oben vorgeben, was vor Ort passieren soll. Stattdessen sollen die konkreten Anliegen aus den Kommunen nach oben getragen und dort die Voraussetzungen geschaffen werden, um vor Ort Lösungen umzusetzen.

Ein neues Freizeit- und Bewegungsangebot für Fürstenwalde-Nord

Wie solche konkreten Vorhaben aussehen können, zeigt das Beispiel Fürstenwalde-Nord.

Nach vielen Jahren soll der in die Jahre gekommene Skaterplatz umfassend weiterentwickelt werden. Dafür konnten nach Rudolphs Angaben Fördermittel in Höhe von insgesamt rund fünf Millionen Euro eingeworben werden.

Entstehen soll dabei weit mehr als ein neuer Skaterplatz: Ein Outdoor-Activity-Park für verschiedene Generationen.

Geplant sind unter anderem:

* ein neuer Skater-Parcours
* ein Pumptrack
* Basketballplätze
* Tischtennisplatten
* Fitnessgeräte für Seniorinnen und Senioren
* Spielmöglichkeiten für die Kleinsten
* Aufenthaltsbereiche für Jugendliche

So soll ein Ort entstehen, an dem Kinder spielen, Jugendliche sich treffen, Erwachsene Sport treiben und auch ältere Menschen aktiv sein können. Ein Beispiel dafür, wie aus einem lange bestehenden Wunsch aus der Stadt ein konkretes Projekt werden kann.

Bürgermeister sein heißt auch: lange Abende

Natürlich besteht das Bürgermeisteramt nicht nur aus Gesprächen und sichtbaren Projekten. Ein großer Teil der kommunalpolitischen Arbeit findet auch abends statt.

In Fürstenwalde dauert eine Sitzung im Durchschnitt etwa vier Stunden. Je nach Sitzungskalender kommen dabei drei, vier oder teilweise fünf Termine im Monat zusammen – beispielsweise Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung oder der Ortsbeiräte. Rund 16 bis 20 Stunden pro Monat können so allein für diese Termine zusammenkommen.

Und wenn eine Sitzung mal bis 22:30 Uhr, 23 Uhr oder länger dauert? Rudolphs Rezept dafür ist überraschend unkompliziert: guter Schlaf.

Nah dran, ansprechbar und mit Blick auf die konkrete Stadt

Das Gespräch mit Matthias Rudolph zeigt damit verschiedene Seiten des Bürgermeisteramtes: den direkten Kontakt mit den Menschen, die politischen Herausforderungen vor Ort, konkrete Projekte für Fürstenwalde und natürlich auch den ganz normalen Arbeitsalltag hinter den Kulissen.

Für Rudolph steht dabei ein Gedanke im Mittelpunkt: Kommunalpolitik muss dort ansetzen, wo die Menschen leben – und dort konkrete Verbesserungen schaffen.

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