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Kein Durchkommen am Stauwehr Hartmannsdorf

05.05.2016 | Andere

Gurkenradweg und Europawanderweg E10 auf unbestimmte Zeit gesperrt – Kleine Anfrage fragt, wann Fußgänger und Radler wieder freie Fahrt haben

Der Gurkenradweg ist einer der beliebtesten Radwanderwege Brandenburgs – zwischen Lübben und Schlepzig ist er jedoch auf unbestimmte Zeit unpassierbar

Das Stauwehr Hartmannsdorf reguliert die Wasserführung der Hauptspree stromabwärts für den gesamten Unterspreewald. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1938 und wurde 1984 grundsaniert. Nunmehr ist der bauliche Zustand so schlecht, dass ein Ersatzneubau notwendig ist. Über das Stauwehr führen zwei bedeutende und überregionale Rad- und Wanderwege: der Gurkenradweg und der Europawanderweg E 10. Inzwischen wurde der Überweg am Hartmannsdorfer Wehr vollständig für Radfahrer und Fußgänger gesperrt. Damit ist die einzige Spreequerung zwischen Lübben und Schlepzig geschlossen worden. Eine Umleitung wurde nicht eingerichtet.

Da im nächsten Jahr große Baumaßnahmen der Stadt Lübben (Spreewald) im Bereich der städtischen Kleinbahnbrücken anstehen, wird spätestens ab 2017 auch der Umweg über Lübben für Radfahrer und Wanderer geschlossen sein. Baubeginn für den Ersatzneubau des Hartmannsdorfer Wehres einhergehend mit dem Neubau einer touristischen Spreequerung sollte eigentlich Frühjahr 2016 sein. Bisher sind keine Bautätigkeiten erkennbar, obwohl die Fahrrad- und Touristensaison längst begonnen hat.

Für uns Grund genug, eine Kleine Anfrage zu starten. Diese soll Klarheit schaffen, warum und bis wann sich die Sanierung am Hartmannsdorfer Wehr verzögert, ob Alternativrouten ausgeschildert werden und ob man nicht wenigstens eine provisorische Querung einrichten kann.

Kleine Anfrage „Wehrneubau Hartmannsdorf“

Presseecho: 
Ein Lichtblick für das Wehr bei Hartmannsdorf – Lausitzer Rundschau 11.05.2016

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